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Die Gesundheit unserer Patienten verdient eine Debatte auf einem anderen Niveau

Sitten, 28. April 2010 – Die Herren Serge Sierro und Jean-Claude Pont haben erneut Attacken verbreitet. Wir wünschen diese Polemik, die sich auf Annäherungen und Unkenntnisse stützt, nicht auf dem gleichen Niveau weiterzuführen. Denn unser Spital hat sich bewährt.

Unsere Patienten sind in Sicherheit

Wir versichern der Walliser Bevölkerung : Die von uns behandelten Patientinnen und Patienten in den Bereichen Herzchirurgie, Kardiologie und Chirurgie – wie auch in allen anderen Disziplinen – sind sicher. Jedes Jahr führen wir am Spital Sitten 250 Herzoperationen durch, 1‘100 Eingriffe an den Herzkrankgefässen sowie mehr als 1‘200 chirurgische Eingriffe, unter den besten Erfolgs- und Sicherheitsbedingungen. Dank den mit dem Universitätsspital Lausanne (CHUV) unterzeichneten Konventionen arbeiten wir im Bereich der Kardiologie seit 20 Jahren mit Ärzten, welche in Sitten und am CHUV operieren und dabei die gleichen Qualitätsstandards anwenden. Diese Spezialisten treffen in Sitten auf ein exzellentes Umfeld, da sich die anderen Disziplinen wie der Notfall, die Anästhesie, die Intensivmedizin und der Operationsaal in unmittelbarer Nähe befinden, was zur Wirksamkeit der Behandlung beiträgt.
Diese gut verständliche Sorge um die Qualität und die Sicherheit unserer Patienten bringt es mit sich, dass wir unsere Patienten nicht in private Strukturen transferieren, welche diese Sicherheit nicht garantieren. Unsere Abteilungen für Kardiologie und Herzchirurgie geniessen einen ausgezeichneten Ruf; zahlreiche Patientinnen und Patienten wären bereit, dies zu bezeugen. Unsere Indikatoren sind ausgezeichnet, wie Staatsrat Maurice Tornay gegenüber dem Parlament ausführte: „Der Anteil an Todesfällen infolge eines Herzinfarktes lag im Jahre 2006 bei 3.6 % (für das Spitalzentrum Mittelwallis). Diese Rate liegt deutlich unter dem Durchschnitt der Schweizer Spitäler (liegt bei rund 6 %). Zum Vergleich: das Universitätsspital Genf (HUG) weist eine Mortalitätsrate von 7.2 % aus, das CHUV 4 % sowie das Inselspital Bern eine von 3.5 %, gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit.“

Diskussionen auf schweizerischer Ebene

Die Diskussion um die Standorte von bestimmten hoch spezialisierten Disziplinen ist zur Zeit Gegenstand einer Debatte auf Bundesebene. Diese wird einen Einfluss auf die im Wallis angebotene Medizin haben. Die Angriffe gegen die Kardiologie und die Viszeralchirurgie, welchen wir gegenwärtig ausgesetzt sind, werden die Position des Wallis schwächen.

Die Gesundheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger verlangt nach einer Debatte auf einem anderen Niveau

Unser Standpunkt illustriert, dass die Gesundheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger eine Debatte auf einem ganz anderen Niveau verlangt – umfassender und detaillierter, als jene präsentierten, eingeschränkten Sichtweisen. Wir stellen zur Zeit ein umfassendes Argumentarium zu unseren Aktivitäten und unserer Organisation zusammen. Wir werden diese der Bevölkerung sowie unseren Aufsichtsorganen demnächst kommunizieren, damit eine detaillierte und objektive Auseinandersetzung mit jedem Thema möglich ist, so dass die Wahrheit wieder Gewicht bekommt. Denn es ist nicht zu vergessen, was hinter diesen Themen steckt: die Ausgestaltung unseres Gesundheitssystems für die nächsten zehn Jahre.

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